ATEM – PULSELLE DES LEBENS

„Jeder wohlgelebte Atemzug lässt gestern zu einem Traum des Glücklichseins und das Morgen zur Ekstase werden.“ Mary Burmeister

Jin Shin Jyutsu

Lebensenergie wird auf verschiedene Weise vom Körper aufgenommen: zum einen über die Energiebahnen mit ihren Energieschlössern und 
zum anderen über jeden einzelnen Atemzug. Der Atem ist die Pulswelle des Lebens. Der Rhythmus des Ein- und Ausatmens ist ein Gesetz
der Natur, ähnlich dem Rhythmus von Ebbe und Flut und dem Kreislauf der immer wiederkehrenden Jahreszeiten. Der Kreislauf des Aus- und
Einatmens, das wellenartige Steigen und Fallen, ist ohne Anfang und ohne Ende. Er umfängt alles, was lebt, alles, was wir sehen, fühlen, 
hören und uns vorstellen. Durch den Atem ist der Mensch in die Rhythmen der Natur eingebunden, durch den Atem nehmen wir Lebens-
Energie auf. Auf diese Weise wird der universelle Lebensatem zu Ihren persönlichen Atemzügen.
Jiro Murai sagte einmal zu Mary: „Eines Tages wirst du verstehen, dass alles, was wir zur Harmonie und Ausgeglichenheit brauchen, im 
Atem und in den Fingern steckt.“
Durch den Atem empfangen wir Lebensenergie, die uns in jedem Moment reinigt und erneuert. Jeder bewusste Atemzug erfüllt den Körper mit neuem Leben. Beim Ausatmen fließt die Lebensenergie vorne im Körper vom Kopf (Himmel) zu den Füßen (Erde) hinunter. Beim Einatmen fließt sie hinten im Körper von den Füßen hinauf zum Kopf. Das Wichtigste ist die Ausatmung: Wir machen uns dabei leer und lassen alles los, was jetzt nicht zu 
uns gehört. Im Einatmen strömt die kosmische Energie in uns hinein und baut den Körper neu auf.
Damit der Atem ohne Blockade durch den Körper fließen kann empfiehlt Mary die folgende Atemübung für die tägliche Praxis:
 
ÜBUNG: 36 BEWUSSTE ATEMZÜGE
 
 – setzen Sie sich aufrecht, aber möglichst entspannt auf einen Stuhl. Der Rücken sollte gerade sein,
 
 – geben Sie sich eine große Umarmung. Geben Sie die Hände unterhalb der Achselhöhlen. Der Daumen liegt vorne am Brustkorb, die Finger
  liegen seitlich am Körper,
 
 – lassen Sie die Schultern fallen. Lösen Sie jegliche Spannungen im Körper, so gut Sie gerade können,
 
 – schließen Sie die Augen und gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit nach innen,
 
 – atmen Sie ohne Anstrengung aus. Beobachten Sie, wie die Luft aus Ihrem Körper hinausströmt,
 
 – Sie können beim Ausatmen alles mit hinausgeben, was jetzt gerade nicht wichtig für Sie ist,
 
 – atmen Sie ein. Versuchen Sie wahrzunehmen, wie der gereinigte Lebensatem in seiner ganzen Fülle in Sie einströmt. Das geschieht 
  ebenfalls ganz ohne Anstrengung, in der Halten eines Beobachters,
 
 – wenn störende Gedanken kommen, die Sie vom bewussten Atmen ablenken wollen, schenken Sie diesen einfach keine Aufmerksamkeit 
  und kommen Sie wieder zum Atem zurück. Dort, wo unsere Aufmerksamkeit ist, ist auch unsere Kraft. Wenn wir unsren Gedanken 
  Beachtung schenken, geben wir ihnen auch Kraft. Richten wir unsere Aufmerksamkeit aber auf den Atem, ist unsere Kraft im Jetzt,
 
 – das Ziel der Übung sind 36 bewusste Ausatmungen und Einatmungen ohne Unterbrechung. Wenn dies am Anfang noch nicht möglich
  ist, können Sie die 36 Atemzüge auch in vier Gruppen von jeweils neun Atemzügen aufteilen.
 
So, jetzt ist dies doch ganz schön viel zum „Atem“ geworden, doch er hält uns ja am Leben und dafür kann man ja nicht genug tun.
 
Mit besten Grüßen 
Claudia Grill 
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