Was ist Familienstellen?

Das Familienstellen

Für mich ist Bert Hellinger der Begründer des Familienstellen, genauer gesagt von dem  geistigen Familienstellen, dass er kreiert hat.

Auch wenn es von Virginia Satire erfunden wurde, hat es Bert Hellinger zu dem gemacht was es heute ist. Eine Methode die in der Psychotherapie, in der Organisationsberatung, in der psychosomatischen Medizin, der Lebens- und Erziehungsberatung und der Seelsorge angewandt wird.

Ich möchte auch in diesem Zuge das Buch von Pierre Frot „Lexikon des FAMILIENSTELLENS UND DER SYSTEMISCHEN AUFSTELLUNGSARBEIT“ erschienen im Schirner Verlag, empfehlen. Es ist ein wahres Wunderwerk und man kann so vieles darin nachlesen. Es ist auch für Personen gedacht, die noch keine Aufstellung erlebt haben, jedoch Interesse daran zeigen.In dem oben genannten Buch wird auch auf die Methode von Prof. Dr. Franz Ruppert verwiesen, dessen Aufstellungsmethode, die IOPT Methode ist. die ich 2017 erlernen durfte. Diese Methode ist eine Psychotraumaterhapie und man arbeitet mit einem Anliegen-Ansatz. Dies ist ein

anderer Ansatz, und so effektiv und heilsam. Es kommen frühe Bindungsstörungen sowie auch frühe Traumen ans Licht und so können die abgespaltenen Persönlichkeitsanteile, wieder integriert werden.

Beim Familienstellen nach Bert Hellinger „Gehen mit dem Geist oder geistiges Familienstellen“ bedeutet, die Urkraft, die alle Existenz in Bewegung gesetzt hat und in Bewegung hält. Jene Urkraft, „die allem zustimmt, wie es ist“. Die Bewegungen des Geistes führen immer zusammen, was vorher getrennt war. Sie sind immer Bewegungen der Liebe.

Was bei Familienstellen einen sehr wichtigen Stellenwert hat, ist das Befragen nach schweren Schicksalen in der eigenen Familie. Dafür typische Fragen sind:

 – gibt es in der Familie Mitglieder, die ausgeschlossen, vergessen oder verachtet wurden? Dazu zählen „schwarze Schafe“, früh verstorbene, in Anstalten abgeschobene Behinderten u.a.

– Erlitten einer oder mehrere Angehörige schwere Schicksale wie z. B. Verlust der Heimat oder andere traumatische Erlebnisse?

– Gab es in der Familie sexuellen Missbrauch?

– Hat jemand in der Familie Schuld am Tod oder am schweren Schicksal eines anderen?

– Gibt es chronische Krankheiten oder Suchtprobleme? Wer ist davon betroffen?

– Hat schon mal jemand seinen gesamten Besitz verloren?

– Musste jemand auf sein Erbe verzichten?

– Gibt es ein Familiengeheimnis?

 

Diese Fragen kann man vorab sich selbst stellen und damit öffnet man bereits Felder die man verbirgt. Oft reagiert die Familie auch mit Abwehr auf solche Fragen. Sie machen Angst und oft ist es besser man weiß nichts und dass bedeutet man frägt auch nichts. Doch in jeder Familie gibt es Geheimnisse und in jeder Familie wird es ein Familienmitglied geben, dass Fragen stellen wird. Und dies ist auch gut so.

mit den besten gefühlten Frühlingsgrüßen aus Hohenlinden,

 

eure Claudia Grill | Dipl. Familienaufstellerin

 

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