Übernommene Gefühle

von Claudia Grill 

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Übernommene Gefühle

Menschen Übernommene Gefühle sind, wie die Formulierung schon sagt, Gefühle, die wir von anderen übernommen haben – etwa, wenn ein Kind im Angesicht der Krankheit und des schweren Schicksals der Mutter innerlich den unbewussten Satz in sich trägt: „Wenn es Dir so schlecht geht, kann ich es mir auch nicht gut gehen lassen. Da bin ich Dir treu.“ In den meisten Fällen werden übernommene Gefühle nicht als solche erkannt, und der Mensch lebt mit ihnen in dem Bewusstsein, es seien seine eigenen. Mit einer solchen Identifikation kann man sich von übernommenen Gefühlen und Zuständen wie Trauer, Wut, Angst, Schwere oder auch von Krankheiten kaum lösen.

Viele Menschen leben ein ganzes Leben mit fremden, übernommenen Gefühlen, die sich über ihre eigenen gelegt haben.  Der Zugang zu sich selbst bleibt ihnen dadurch verwehrt, wodurch sie sich selbst nicht näherkommen und entfalten können. Es braucht die Bewusstwerdung, dass es über diese Gefühle eine Verbindung zu einem oder mehreren anderen Menschen gibt, erst dann kann eine solche Identifikation aufgelöst werden. 

Familienaufstellungen bieten eine wunderbare Möglichkeit, solche Zusammenhänge und Dynamiken zu erkennen und in einer guten, weil behutsamen und achtungsvollen Weise zu verändern.

Ja, dies wollte ich auf jeden Fall heute weitergeben. Denn dieses Unbewusste treibt uns ja so an, es wird ja wie beim Eisberg, 95 % von unserem Unterbewusstsein gelenkt. Also ich meine mit Eisberg dieses Bild von ihm, wenn man sich ihn vorstellt, kann man gut erkennen wer den Weg vorgibt. Die Spitze oder eben, dass was unter Wasser ist. Mir gefällt dieses Bild immer wieder so gut.

Und es besteht ja die Möglichkeit auch in Einzelsitzungen entweder über Telefon oder Zoom oder auch in Präsenz sich die eignen Gefühle anzuschauen und zu sehen, wo hat man was übernommen und wo ist man in Familienstellensprache „verstrickt“. Und man kann so viele Sachen lösen, sich anschauen und immer mehr zu dem Werden als der man gedacht ist. Dem Wahren Sein ein Stück näherkommen und somit dem wahren Glück auf der Spur.

Mit besten vorösterlichen Grüßen,
Claudia Grill
Dipl. Familienaufstellerin

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