Über mich

Ein sehr persönlicher Lebenslauf

Claudia Grill

Diplom-Familienaufstellerin
Integraler Coach
Humanistische Gesprächstherapie

Als Teenager wollte ich schon immer mit Menschen zu tun haben. Ich wollte schon immer den Sachen auf den Grund gehen und so war mein erster Berufswunsch Detektiv zu werden.

Doch es kam anders. Nach der „Mittleren Reife“ habe ich die Ausbildung an der Sprachenschule in München zur Fremdsprachenkorrespondentin absolviert.

Anschließend habe ich eine Ausbildung zur Patentanwaltsgehilfin bei einem Patentanwalt in Pullach gemacht. Nach der Ausbildung und bestandener Prüfung habe ich noch ein Jahr in der Kanzlei gearbeitet, bis ich in den Familienbetrieb (Wurstwarengroßhandel) meiner Mutter gewechselt habe.

Mit 24 lernte ich dann meinen Mann kennen. Wir heirateten und bekamen 1991 unseren ersten Sohn. Inzwischen war ich aufs Land (Hohenlinden) gezogen. Mein Mann startete beruflich durch und baute schon seinen zweiten Betrieb auf, als ich mit unserer Tochter schwanger war, die dann im Mai 1995 zur Welt kam.

Ich liebe Tiere und so hatten wir auch schon mehrere Haustiere. Eine große Familie braucht Platz und so fingen wir an unser Haus zu bauen. 1998 kam unser 2. Sohn im August zur Welt und kurz vor Weihnachten zogen wir dann in unser Haus ein.

Meine größte Aufgabe war es in der Zeit „einfach“ Mutter zu sein. Unsere Kinder beim Aufwachsen zu sehen und mit meiner ganzen Kraft in der Schule und bei ihren Aktivitäten zu unterstützen, war für mich erfüllend.

Als unser Jüngster  mit drei Jahren in den Kindergarten kam, fing ich mit Yogakursen an, um wieder etwas für mich zu tun. Mich beeindruckten die Damen, die diesen Kurs leiteten. Und so fasste ich den Entschluss, mich auf die Suche zu machen, was mir beruflich gefallen könnte und mir und meinem Wesenskern entsprach.

Als erstes lernte ich Jin Shin Jyutsu kennen, eine japanische Heilmethode, dir mir von der ersten Minute an, wunderbar gefiel und ich spürte richtig, wie kraftvoll sie war. Jin Shin Jyutsu kann man bei sich selbst anwenden und eben auch an anderen Menschen. Dies nennt man „strömen“ und ist  mittlerweile mehr als „Heilströmen“ bekannt.

Ich war begeistert von der Methode und machte einen Kurs nach dem anderen und fing nach 2 Jahren Ausbildung selbst mit dem „strömen“ an.

Eine ganz besondere Erfahrung machte ich, als mich eine Freundin zu einem Wochenende „Familienstellen“ mitnahm. Ich wusste sofort, dies ist meine Berufung.

Nach diesem Wochenende bin ich erst Mal über 2 Jahre zu vielen Wochenendkursen Familienstellen gefahren und habe nebenbei auch meine Ausbildungskurse in Jin Shin Jyutsu weiterbesucht.

Mit einer guten Grundlage habe ich dann beschlossen eine gründliche, anerkannte und umfangreiche Ausbildung in Familienstellen zu machen. 2006 habe ich dann meine Ausbildung als Familienaufsteller abgeschlossen.

Doch ich wollte noch mehr über das Thema erfahren und habe weitere Ausbildungen bei Bert und Sophie Hellinger – auch über die Universitee Brüssel – gemacht. Wichtig sind mir auch die Kurse bei Bert Hellinger zum Thema Organisationsaufstellung.

2007 habe ich meine erste Praxis in der Kaiserstraße in Schwabing eröffnet und dort bis 2009 gearbeitet. 2010 habe ich die Praxis nach Hohenlinden verlegt, um näher bei meiner Familie zu sein.

Neben meiner Praxisarbeit habe ich mich weitergebildet. Bei Siglinde Schneider habe ich die Ausbildung mit Figuren gemacht und bin seit dem jährlich bei Supervisionsseminaren und Selbsterfahrungskursen bei ihr und ihrem Mann Jakob Schneider.

Wichtig ist mir auch meine Ausbildung zum integralen Coach bei Christopher Ofenstein

Auch bei Günter Schicker besuchte ich sehr viele von ihm angebotenen Seminare (Wochenendseminare, offene Abende, Einzelsitzungen) u.a. auch „Coaching für Führungskräfte“.

2013 habe ich dann eine einjährige Ausbildung zur Gesprächstherapie nach Rogers gemacht inkl. integralem Coaching und Krisenintervention.

Im November 2014 war dann die Eröffnung meiner Praxis in der Marschallstraße in München.

2015 / 2016 habe ich das Aufbau-Zertifikat bei Gerhard Walper (Taunus Institut) erworben.

2017 habe ich die Fortbildung bei Prof. Dr. Franz Rupert in der „Identitätsorientierten Psychotraumatherorie (IoPT) und Praxis der Anliegen-methode“ absolviert.

Seit Juni 2018 bin ich bei der DGfS (Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen) gelistet und nehme auch an deren Kongressen teil. Seit März 2019 gibt es auch ein Forum der Werteorientierung, welches sich verpflichtet hat, nach den ethischen Richtlinien und im Sinne des Berufskodex für die Weiterbildung zu handeln. Diesem Forum bin ich beigetreten.

2018 und 2019 habe ich jeweils die Weiterbildungsseminare in „Organisationsaufstellungen im Management und in der Beratung“ bei Dr.
Gunthard Weber und Claude Rosselet in Wiesloch besucht. Auch habe ich 2018 und 2019 verschiedene Aufstellungsseminare (Selbsterfahrung-
kurse) bei Dr. med. Gunthard Weber besucht. Dies war für mich ein persönliches Highlight, denn Dr. Weber ist ja ein Pionier der ersten Stunde
und hat das Buch „Zweierlei Glück“ von Bert Hellinger verfasst. Ihn und seine Art „aufzustellen“ zu erleben war sehr tiefgreifend und berührend. Ein großes Geschenk für mich, da Gunthard Weber seit diesem Jahr mit 80  in „Rente gegangen ist“ und sein weiteres Leben in Afrika/Mali der Bildungsarbeit der „Häuser der Hoffnung“ gewidmet hat. Dort kann man auch spenden.

Seit zwei Jahren bin ich in ständiger Supervision bei Annegret Chucholowski und arbeite dort auch regelmässig an meinen Themen
weiter.

In 2020 starte ich wieder mit meiner Praxis in Hohenlinden. Dort habe ich wunderschöne Räume und bin mit meinen drei großen Ridgeback Hunden näher an der Natur und somit nicht mehr in München.

Mein Schwerpunkt ist das Familienstellen. Hier bieten sich für Familien große Möglichkeiten und Chancen. Ich erfreue mich immer wieder an den tiefgreifenden Ergebnissen und Veränderungen bei meinen Klienten.